Mitglieder des Fördervereins und Interessierte waren bei schönstem Herbstwetter auf historischer Geschichtfahrt in Forst (Brandenburg), um die Gruft von Heinrich von Brühl sowie im polnischen Brody, dem früheren Pförten, das ehemalige Stammschloss der Familie von Brühl bis 1945 zu besichtigen. Bei der Fahrt wurde auch der Bogen zur gemeinsamen Geschichte der drei Orte gespannt, die geschichtlich alle durch Heinrich von Brühl und seine Nachkommen verbunden sind. Wir hörten von Sven Zuber, Stadt Forst und privat engagierter Kenner der Geschichte viel Interessantes und Neues über die Verbindung Dresden-Forst-Pförten-Seifersdorf. So hat Tina von Brühl, deren Sohn Carl in Pförten geboren wurde, möglicherweise Einfluss auf die Gestaltung des derzeit mit Mitteln der Reemtsma-Stiftung sanierten Sarkophag im Schlosspark Pförten genommen.

Wir bedanken uns auch bei Frank Henschel und bei Pfarrer Lange von der ev. Kirche St. Nikolai für die interessanten geschichtlichen Fakten. Dieser Besuch war ein erster Grundstein für ein sächsisch brandenburgisches und auch polnisches Zusammenwirken.